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Pro ANA???

Pro-Ana bedeutet "für Anorexie", Pro-Mia "für Bulimie".
Absichtlich klingen beide Bezeichnungen wie Mädchennamen, da die Betroffenen sich nach einer kindlichen Figur sehnen. Oft werden sie als Stimme der entsprechenden Essstörung verwendet, womit die eigene Ergebenheit unterstrichen wird.
Als "Pro-Anas" bezeichnen sich Mädchen und vereinzelt auch junge Männer mit Magersucht ebenso wie viele Menschen ohne diese Diagnose, die sich stark an einem Schlankheitsideal orientieren und versuchen, diesem mit bestimmten Maßnahmen näher zu kommen.
Betroffene nehmen häufig über das Internet Kontakt miteinander auf. Die meisten Pro-Ana-Websites sind ähnlich aufgebaut und bestehen aus einem Forum, über das sich die Betroffenen austauschen können, sowie motivierenden Inhalten wie Bildern und Zitaten, sogenannte Trigger. Die Bilder zeigen untergewichtige Stars, Menschen im Endstadium der Magersucht, aber auch extrem fettleibiger Menschen als "Negativbeispiele". Des Weiteren findet man Tipps zur Gewichtsreduktion und zur Ablenkung vom Essen bzw dem Gedanken daran oder einen Calculator zur Berechnung des BMI (Body Mass Index). Das diese Form der Befürwortung der Essströrung religiöse Züge hat, erkennt man nicht nur an der Personifizierung derselben, der beispielsweise durch einen Brief von "Ana" Ausdruck verliehen wird, sondern auch daran, dass die sogenannten "10 Gebote" Bestandteil von Pro-Ana-pages sind.
Doch ist Ana nun eine Krankheit oder ein Livestyle?
Für die Ärzte ist es klar!
Pro-Ana ist eine Krankheit, deren Auswirkungen kaum abzuschätzen ist, da der Einfluss der Pro-Anas, vorallem im Internet, sehr groß ist und die Sucht selber durch bestimmte Methoden (siehe die 10 Gebote, Anas Brief) immer mehr verstärkt wird.
Besonders Pro-Anas ohne Diagnose sind durch kaum vorhandenes Problembewusstsein bezüglich des Suchtcharakters und der Gefahren einer Essstörung gefährdet, da diese keinen ärztlichen/familiären Kontrollen ausgesetzt sind.
(Risiken siehe ® anorexia nervosa)
Pro-Anas jedoch, vor allem Menschen mit diagnostizierter Magersucht und Therapieerfahrungen fühlen sich ohnmächtig gegen die Esstörung, sie können sich nicht von ihren Strategien des Gewichtsverlustes distanzieren und betrachten Ana als letzte Hilfe für ein jahrelanges Leben mit der Magersucht, einer Krankheit die ihr ganzes Leben beeinflusst.
Durch Unterstützung und Hilfe von anderen Proanas, nicht nur im Bezug auf Gewichtsabnahme und Tipps für FA’s (= Fressanfälle), sondern auch in psychologischer Hinsicht, was wiederum der typisch sozialen Ausgrenzung entgegen wirkt, leiden sie nun nicht mehr an einer Krankheit, beherrscht von Einsamkeit, sondern können endlich wieder leben, leben in einer Gemeinschaft.
Natürlich sollten ehemalige Betroffene vor Rückfällen geschützt, akut Betroffene, die sich von ihrer Krankheit abwenden unterstützt werden, und nicht mit proanas in Kontakt kommen, ebenso sollte eine Essstörung immer noch sehr ernst genommen und nicht auf die leichte Schulter genommen werden, dennoch fühlen sich einige Essgestörte mit der Bewältigung ihres Problems noch überfordert, was nicht verurteilt sondern respektiert werden sollte.
Pro-Anas setzen also Magersucht mit einer Krankheit gleich. Pro-Ana wiederum mit einem Lebensstil, dem folglich keine Therapie bedarf:
"Anorexia is a lifestyle, not a disease"
Quelle: wikipedia.de



28.8.06 21:24
 


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